Ein Assistenzhund der Melanie Sicherheit gibt

Wenn Melanie heute von ihrer Zukunft spricht, klingt sie hoffnungsvoll und fröhlich. Ein vorsichtiges, aber echtes Vertrauen ins Leben von einer junge Frau, die Pläne schmiedet. Dabei war dieser Weg alles andere als leicht.

Mit nur 17 Jahren zog Melanie ins Wulf-Alexander Strauer-Haus nach Düsseldorf. Hinter ihr liegen schwere Erlebnisse, die Spuren hinterlassen haben – bis heute. Eine posttraumatische Belastungsstörung begleitet sie durch ihren Alltag, mit Flashbacks, Albträumen und Panikattacken, die oft plötzlich und unvorhersehbar auftreten.

In der Stiftung fand Melanie zum ersten Mal seit Langem etwas, das sie dringend brauchte: Menschen, denen sie vertrauen kann, Stabilität, Begleitung zu Terminen und regelmäßige Therapien. Seit zwei Jahren ist Sozialarbeiterin Sonja Viersbach ihre feste Bezugsperson. Hinzu kommt die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Therapeutin Pia Mohn. Schritt für Schritt hat Melanie gelernt, ihren Alltag zu strukturieren, Entscheidungen zu treffen und an sich selbst zu glauben. Heute lebt sie im Wulf-Alexander Strauer-Haus in einer eigenen Wohnung mit neuen Perspektiven.

Ein großer Traum: ein eigenständiges Leben

Melanie möchte eine Ausbildung zur Ergotherapeutin machen. Sie will arbeiten, helfen, ihr Leben selbst gestalten. Doch dafür braucht sie etwas, das für viele selbstverständlich klingt, für sie aber lebensverändernd wäre, einen Assistenzhund. Denn Panikattacken kommen ohne Vorwarnung, in der Bahn, im Supermarkt oder im Krankenhaus. Manchmal ist Melanie dann nicht mehr ansprechbar, kann sich nicht bewegen, ist wie eingefroren. Ein speziell ausgebildeter Assistenzhund erkennt diese Zustände früh. Er spürt, wenn sich eine Attacke anbahnt, kann beruhigen, Sicherheit geben, noch bevor die Panik die Kontrolle übernimmt. Und er darf überall mit hin. Genau das macht ihn für Melanie so wertvoll. „Zu wissen, dass ich nicht allein bin, egal wo ich bin, das würde mir so viel Sicherheit geben.“

Melanie arbeitet bereits mit einer Hündin zusammen, „Killy“ ein Belgischer Schäferhund. Zwischen den beiden ist Vertrauen entstanden. Etwas, das man nicht einfach ersetzen kann.

Spendenaufruf für Assistenzhündin Killy

Die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet rund 15.000 Euro. Bis vor etwa einem Jahr hätte ein staatlicher Fonds für Opfer sexualisierter Gewalt diese Kosten übernommen. Doch der Fonds wurde eingestellt, kurz bevor Melanie ihren Antrag stellen konnte. „Diese Nachricht hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen“, sagt sie.

Aufgeben war trotzdem keine Option. Mit Unterstützung ihrer Therapeutin Pia Mohn fasste Melanie neuen Mut. Sie spart, wo sie kann und sucht nun Menschen, die sie unterstützen möchten. Jede Spende zählt. Jede Unterstützung bringt sie ihrem Ziel näher.

Dankbarkeit und eine klare Botschaft

Melanie weiß, dass sie ohne die intensive Begleitung der Prof. Dr. Eggers-Stiftung nicht dort wäre, wo sie heute steht. Ihre Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitenden ist groß und ehrlich. Und sie möchte anderen jungen Menschen Mut machen. „Sucht euch Hilfe. Ihr werdet nicht verurteilt. Es wird besser. Jeder Mensch verdient Unterstützung“, weiß Melanie.

Ihre Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen nicht aufgegeben werden.

Die Prof. Dr. Eggers-Stiftung schafft Perspektiven und begleitet junge Menschen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Jetzt geht es um den nächsten Schritt, um eine Hündin, die Melanie Halt gibt. Helfen Sie Melanie mit einer finanziellen Zuwendung.

 

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Verwendungszweck „Melanie“

 

 

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